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3 Life Hacks, wie ihr die Matrix verlassen und eure Träume leben könnt

28. August 2015 | Aktualisiert 28. August 2016
Thinkstock

Das Leben ist schon seltsam. Wir werden scheinbar aus dem Nichts in diese Welt geworfen, um in ihr zu leben. Doch warum ist das so und was sollen wir hier tun? Die meisten Menschen stellen sich irgendwann genau diese Frage. Meistens dann, wenn sie durch einen eintönigen Job oder andere psychisch belastende Lebensumstände irgendeine Form von Krise bekommen; wenn das Hamsterrad des Lebens seinen Glanz verliert und das morgendliche Aufstehen für einen weiteren Tag fraglich erscheint.

Natürlich gibt es auch Menschen, die bis zu ihrem Lebensende glücklich als ein Rädchen in der großen Maschine vor sich hin leben, ohne jemals etwas zu hinterfragen. Beneidenswert! Doch einige wachen eines Tages (aus der Matrix) auf und sehen die Welt als das was sie ist: Eine gigantische Illusion.

Alles, was wir wahrnehmen, spielt sich nämlich nur in unseren Köpfen ab. Es braucht nur einen Grundkurs in Schul-Philosophie, um zu verstehen, dass der Baum kein Baum ist, sondern nur ein Name in unserem Kopf.

Eigentlich besteht das, was wir Baum nennen, aus einem unendlich großen Raum von kleinen und immer kleineren Teilchen, die höchst lebendig vor sich hin wuseln. Niemand weiß, wo so ein Baum ursprünglich herkommt oder woher der Baum weiß, wie er aus einem Samen zu einem gigantischen Schattenspender wachsen soll.

Und doch haben wir Menschen für alles Namen und weisen Bedeutungen zu. Doch es muss uns allen klar sein, dass die Welt in unseren Köpfen durch Eltern, Schule und später durch die Medien erst erschaffen und dann ständig weiter beeinflusst wird.

So viele Dinge, von denen manche Leute felsenfest überzeugt sind, sind der größte Humbug. Im Grunde sind wir alle Laborraten in diesem „Spiel des Lebens". Und doch haben wir alle einen freien Willen zu tun und zu glauben, was auch immer wir wollen. Es wird Zeit, von diesem Grundrecht Gebrauch zu machen.

Und es gibt tatsächlich keine bessere Zeit dafür als jetzt. Wir leben in einem Zeitalter der globalen und immer und überall abzurufenden Informationen. Durch die Schwarmintelligenz „Internet" können sich für jeden Menschen alle Türen öffnen, nur durchgehen muss jeder ganz alleine.

Es gibt überall intelligente Menschen zu entdecken - in Blogs, in Youtube Channeln, in Podcasts -, die gewisse Bereiche des Lebens mehr hinterfragt und besser durchschaut haben als andere.

Im Grunde sind das - ähnlich wie im Film Matrix von 1999 - Persönlichkeiten, die wie Neo, Morpheus und Trinity Leute aus der Matrix des eingleisigen und konditionierten Denkens befreien.

Nur tun sie das natürlich nicht an Bord eines abgefahrenen Hovercrafts, welches durch die Tunnel einer zerstörten Welt fliegt, sondern in den sich ständig ausdehnenden Weiten des Internets. Auch hier kann die Analogie zwischen Matrix und Internet zu denken geben...

In jedem Menschen steckt die beste Version von sich selbst. Sie ist nur unter verschiedenen Lagen von Hirnwäsche verborgen. Im Folgenden möchte ich nun mal 3 „Life Hacks" vorstellen, die mich wach gerüttelt und mein Leben zum Besseren verändert haben.

1. Aufhören, Fernsehen zu schauen!

Das ist mein voller Ernst! Besonders Nachrichten sind verboten, weil sie zu 90% nur aus Drama bestehen. Sonnenschein und Blümchenwiesen will ja scheinbar niemand sehen, also zeigt uns die Lupe des Fernsehens nur die düstersten Ecken dieser Welt, in denen Hunger, Krieg und Krankheit herrschen. Wir merken gar nicht, wie sich ein sehr negatives Bild von der Welt in unserem Unterbewusstsein festsetzt.

Und ehe man sich versieht, kommt man zur Überzeugung, dass die Welt von Grund auf schlecht ist. Wer des Englischen mächtig ist, sollte sich zum Kanal von „Infinite Waters" begeben und sich erzählen lassen, wie dieser Hirnwäsche zu entgehen ist. Der Besitzer des Kanals, Ralph Smart, wird nicht müde zu betonen: „Television is telling lies to your vision." Er hat Recht.

Es lebt sich ohne diese „schwarze Brille" des Sensationsfernsehens viel entspannter. Dasselbe gilt übrigens für Facebook. Wer glaubt, dass sein eigenes Leben furchtbar ist, weil doch Freunde und Bekannte ständig nur Glück zu haben scheinen, geht dem selben Denkfehler auf den Leim.

Facebook verhält sich genau gegenteilig zum TV: Hier wird zu 90% nur heile Welt in den Newsfeeds gepostet. Denn niemand möchte schlecht dastehen und niemand postet freiwillig das persönliche Unglück. Ich entziehe mich schon sehr lange der Hirnwäsche von TV und FB.

2. Ich bin, was ich esse!

In dieser Welt zu leben heißt, die Welt jeden Tag über Nahrung in sich aufzunehmen und sich auf diese Weise mit ihr zu vereinigen. Was erscheint also attraktiver? Sich von natürlich gewachsenen Lebensmitteln zu ernähren, wie sie in der Schönheit der Natur vorkommen? Oder sollten wir uns von künstlich weiter verarbeiteten Lebensmitteln ernähren, die uns im Fernsehen (siehe oben) eine auf Profit ausgelegte Firma empfohlen hat?

Die meisten von uns glauben doch, dass sie verschiedene Lebensmittel zum glücklich sein bräuchten. Doch die Wahrheit ist nun mal, dass dies Teil der Hirnwäsche der Medien ist.

Das meiste davon ist „Soul Food", von dem wir denken, dass wir es für Gesundheit und Glück bräuchten, doch die Wahrheit ist, dass, wer auch immer die Natur und die Welt erschaffen hat, dafür gesorgt hat, dass alles Notwendige bereits auf Bäumen und Sträuchern wächst.

Was kann z.B. irgendein Energy Drink für mich tun, was nicht auch eine Mütze voll Schlaf und ein klarer Gebirgsbach leisten? Für mich persönlich brauchte es die unscheinbar wirkende Seite Schlankr.de, um mir zu zeigen, dass das Fernsehen uns Lügen über Lebensmittel erzählt. Seit ich meine Ernährung endlich auf das umgestellt habe, was mein Körper wirklich braucht, bin ich gesünder, schlanker, fitter und sogar schlauer!

Denn die alte asiatische Weisheit stimmt wirklich: Körper, Seele und Geist sind eins. Gerät eins aus dem Gleichgewicht, bekommen es die anderen Teile zu spüren. Überlegt euch also womit ihr diesen Körper füttert, in dem ihr doch möglichst lange und gesund in dieser Welt leben wollt.

3. Den Job kündigen!

Es sei denn, ihr seid völlig glücklich in eurem Job. Doch die Chancen stehen gut, dass ihr, wie die meisten Menschen, jeden Tag Lebenszeit gegen Geld eintauscht, ohne dabei wirklich glücklich zu sein.

Doch Lebenszeit ist die wertvollste Währung auf dieser Welt - nicht Geld -, denn wir bekommen sie niemals zurück. Um es mal schonungslos auf den Punkt zu bringen: Jeder, der eine Arbeit tut, nur um mit ihr Geld zu verdienen, verhält sich absurd.

Wie ein fehlerhaft konditionierter, pawlowscher Hund verwechselt so jemand Geld mit Glück. Ein furchtbarer und fataler Denkfehler! Ein Leben lang Dinge zu tun, die keinen Spaß machen, nur um das Geld zu verdienen, um genau das weiter machen zu können, ist, gelinde ausgedrückt, nicht dumm, sondern der nackte Wahnsinn!

Und genau das geben wir dann auch noch an unsere Kinder weiter. Unsere Elterngeneration und die Schule haben uns lange eingetrichtert, dass Geld mit Glück gleichzusetzen ist und dass Lohn das Produkt fleißiger Arbeit sein muss. Wir fühlen uns gerade zu schuldig, wenn wir etwas bekommen, ohne richtig dafür gearbeitet zu haben. Willkommen in der Matrix.

Doch jeder Mensch hat eine einzigartige Persönlichkeits- und Fähigkeitsstruktur, die ihn dazu befähigt, seiner „wahren Berufung" nachzugehen und mit dem Geld zu verdienen, was ihm wirklich Freude bereitet. Denn der Beste Job ist der, den ihr auch machen würdet, wenn ihr kein Geld damit verdienen würdet.

Das Geheimnis ist simpel: Wer das tut, was ihm am Herzen liegt, engagiert sich mehr als sonst und ist automatisch auch sehr gut darin. Das Geld ist dann nicht mehr die Antriebsfeder unseres Handelns, sondern nur ein automatisches Nebenprodukt. Und genau so sollte es doch sein!

„Aber ich muss doch meine Rechnungen bezahlen. Meinen Job zu kündigen ist viel zu riskant", höre ich da die Kritikerstimmen. Das ist wieder konditioniertes Matrix-Denken. Angst ist ein künstliches und durch das Ego selbst eingeredetes Gefühl. Ein Leben lang sicher, aber unglücklich sein? Nein, dann doch lieber einmal den Sprung ins Unbekannte wagen, mit der Möglichkeit auf wahre Zufriedenheit.

Doch dafür muss man natürlich erst mal seine „Komfortzone" verlassen, die schnell zum Gefängnis werden kann. Jemand, der mir persönlich gezeigt hat, wie man seine Ängste überwinden kann, indem man sich das „worst case scenario" ausmalt, ist Tim Ferris. Er hat mir gezeigt, dass alles, was wir uns Furchtbares ausmalen, als mögliche Konsequenz unseren Job zu kündigen, eigentlich überhaupt nicht schlimm ist.

Und meistens können wir zur Not auch wieder in den alten Job zurück. Warum also warten, wenn es fast nichts zu verlieren, aber so viel zu gewinnen gibt? Ich lebe nun schon seit vielen Jahren beruflich unabhängig, selbstbestimmt und glücklich. Ich wünsche jedem, dass er aufwacht und erkennt, dass das Leben zu kurz ist, um nicht seine Träume zu leben.

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